Der Buchfink, welcher auf Latein Fringilla celebre und auf Englisch chaffinch heißt, ist ein Vogel, welcher eine große 14 bis 18 Zentimeter erreicht. Vögel, welche diese Maße haben, wiegen in der Regel zwischen 18 und 25 Gramm. Wie bei nahezu allen anderen Arten der Lebewesen, gibt es auch bei dieser speziellen und besonderen Vogelart Männchen und Weibchen.

Diese beiden werden unabhängig davon ob diese Männchen oder Weibchen sind, durch ein besonders auffälliges Merkmal miteinander verbunden. Dieses ist der auffallende, weiße Schulterfleck, welcher diese Spezies ziert. Des weiteren zeichnet sich der Buchfink dadurch aus, dass dieser weißer Flügelbinden hat und auch die äußeren Steuerfedern sind weiß.

Buchfink im Morgengrauen

Die männlichen Buchfinken sind optisch besonders schön und haben auffällige und ansehnliche Merkmale, an welchen man diese besonders gut erkennt. So ist die Unterseite des Körpers des Männchens und auch dessen Kopfseiten braunrosa oder auch rotbraun. In der warmen Jahreszeit kann man gut erkennen, dass sich der Oberkörper, so wie auch der Nacken und die Halsseiten des Männchens graublau Farben. Im Winter erstrahlen diese Körperteile jedoch eher in einem braungrauen Farbton.

Die Stirn des Männchens wird von einer schwarzen Farbe geziert, während der Rücken in einem kastanienbraunen Farbton erstrahlt und der Bürzel ist grünlich ist. Ebenfalls mit den Jahreszeiten variiert die Farbe des Schnabels des Männchens dieser Vogelart. Im Frühjahr ist dieser, anders als zu den anderen Jahreszeiten, zu welchen dieser hornfarben ist, stahlblau.

Die Weibchen dieser Vogelart hingegen sind auf der Oberseite des Körpers olivgrau, während sich die Farbgebung der unteren Seite des Körpers etwas heller gestaltet. Der Schnabel des Weibchens verändert sich nicht, sondern ist das ganze Jahr über in ein hellbraun oder auch in Hornfarben geraucht.

Natürlicher Lebensraum vom Buchfink

Den Buchfink man nicht nur in Europa, sondern auch in anderen Kontinenten der Welt antreffen. So findet man diesen sowohl in Nordafrika, als auch in Westasien nicht allzu selten. Besonders gerne hält sich der Buchfink in Wäldern und auch in großen und natürlichen Parkanlagen sowie auch in großen Gärten auf. Dort sucht sich dieser kleine Vogel einen Baum, welchen er in einer Höhe von ungefähr 1,500 Metern bewohnt.

Wenn man diesen speziellen Vogel in Afrika sucht, dann wird man ihn oft und äußerst häufig in Wäldern finden, in welchen Korkeichen und Zedern, oder auch Aleppo-Kiefern vorkommen. Begibt man sich nach Mitteleuropa dann handelt es sich bei den Buchfinken um Teilzieher, während sie in dem östlichen und dem nördlichen Teil des Kontinentes zu den Zugvögeln gehören. Die Buchfinken, welche ihr Gebiet in der kalten Jahreszeit verlassen sind oft in Marokko anzutreffen.

Paarung und Brutverhalten des Buchfinken

Wenn der Buchfink brütet, dann brütet diese oft und vermehrt in Laubwäldern oder in Mischwäldern. Die Brutzeit der Buchfinken beginnt in Mitteleuropa eigentlich Ende März. In der Regel fangen diese Vögel jedoch im April und bis Mitte des Monats Juni mit der Brut an. Die Tiere, welche sich in Marokko befinden, brüten hingegen von Ende März bis Anfang Juni. Ganz anders ist die Zeit der Brut, wenn man sich in den Südwesten der Kapprovinz begibt. Dort brüten die Vögel dieser Art von September bis November.

Wie viele Bruten die Vögel im Jahr großziehen, kommt immer auf die jeweilige Klimazone an, in dem sie sich befinden. In der Regel kann man jedoch sagen, dass bis zu zwei Jahresbruten stattfinden. Bevor die Brut beginnen kann, muss zunächst einmal die Fortpflanzungszeit starten. Dass diese begonnen hat, wird von den Männchen der Spezies si gekennzeichnet und so verkündet, indem diese lautstark singen. Das Nest, in welchem das Weibchen der soezies die Brut brütet, wird von diesem zuvor sorgfältig und alleine gebaut. Dabei hat dieses gemütliche Nest eine dicke Wand, was daher kommt, dass das Weibchen für den Bau des Nestes Wurzeln und Rindenfasern, so wie Halmen, Moosen und Flechten verwendet. Damit es die Brut und auch das Weibchen gemütlich in dem Nest haben, ist dieses in seinem Inneren mit Haaren und auch mit Feldern gepolstert. In diesem Nest brütet das Weibchen auf zwei bis zehn Metern Höhe in der Astgabel eines Baumes oder in Sträuchern.

Buchfink: Natürliche Feinde und Gefahren

Wie alle anderen Lebewesen, gehört auch dieser Vogel zu der Nahrungskette, welche ebenfalls für diesen Vogel bestimmte Gefahren und auch Feinde hat. Diesen Feinden und den Gefahren sind diese Vögel ausgesetzt. So können diese, wenn diese von Parasiten heimgesucht und befallen werden, sehr unter diesen leiden. Es gibt jedoch auch andere Feinde, welche diese Vogelart sehe gerne jagen, um diese dann zu verspeisen.

Zu diesen Jägern des Buchfinks gehören neben dem Falken, auch Katzen, Elster, der Hermelin, und Rabenvögel. Aber auch der Mensch kann ein Feind des Buchfinks sein, wenn dieser Wälder abholzt, in welchen diese Vogelart zu Hause ist. Zu guter Letzt können auch Infektionskrankheiten für diese Vogelart fatal sein und tödlich enden.

Futter und Fütterung mit Vogelhaus

Diese Vogelart ernährt sich, wie die meisten anderen Vögel auch, von vielen unterschiedlichen Samen und auch von kleineren Insekten.
Genauer gesagt, gehört zu dem Speiseplan dieses Vogels neben unterschiedlichen Beeren, welche in Wäldern oder auch auf Obstwiesen wachsen, viele unterschiedliche und beliebige Samen jeder Art. Aber auch insekten und Spinnen fressen die Vögel sehr gerne und oft.
Dies ist jedoch nur der Fall, wenn sich die Vögel alleine und selbstständig auf die Suche nach Futter und Nahrung begeben. Die Nestlinge dieser Spezies werden von den Eltern vor allem mit Insekten und mit Larven gefüttert.

Da sich diese Vogelart seine Nahrung, wenn sich diese auf die Suche nach dieser begibt, vor allem und überwiegend von dem Erdboden beschafft, ist es auch für einen Nistkasten oder vor allem für ein Vogelhaus wichtig, dass man den Vögeln, wenn man diesen die Nahrung zur Verfügung stellen möchte, auf dem Boden anbietet. Da dies die Natur des Vogels ist, sollte dieses Verhalten auf jeden Fall gefördert werden.
Nur so kann der Vogel dieser Spezies seine Nahrung durch schnelle und pickende Bewegungen vom Erdboden aufnehmen.
Nur so kann man den Vögeln zum Beispiel im Winter aushelfen, diesen jedoch gleichzeitig nicht ihr natürliches Verhalten abgewöhnen.